EPEA als Impulsgeber für die Entwicklung einer zirkulären Wertschöpfung in NRW

Friday, April 7, 2017

Auf dem „circ.EL – Fortschrittsforum Zirkuläres Wirtschaften“ der WiN Emscher-Lippe GmbH an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen wurden wichtige Impulse für die Emscher-Lippe-Region diskutiert. Mehr als 120 teils hochrangige Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zeigten gemeinsam die Potenziale der zirkulären Wertschöpfung für Wirtschaft, Ressourcenschonung und Klimaschutz auf. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin stellt der Emscher-Lippe-Region, „die immer schon begriffen hat, in Kreisläufen zu denken“ und als Zentrum der zirkulären Wertschöpfung etabliert werden soll, fünf Millionen Euro Fördergelder in den nächsten drei Jahren in Aussicht.

EPEA Geschäftsführer Prof. Dr. Michael Braungart hebte in seiner Keynote die Bedeutung einer zirkulären Wertschöpfung nach dem Cradle to Cradle Designkonzept hervor. Produkte müssen bereits im Design- und im Herstellungsprozess als Ressourcen für die nächste Nutzungsphase optimiert und im Idealfall vollständig und prinzipiell beliebig oft wiederverwertet werden.

Update: Die Förderungen für eine zirkuläre Wertschöpfung werden bereits konkret: Bottrop bekommt ein Kompetenzzentrum für zirkuläre Wertschöpfung. Angegliedert an der Hochschule Ruhr West sollen Methoden entwickelt werden, aus Abfällen Rohstoffe für neue Produkte zu gewinnen. Das NRW-Wirtschaftsministerium unterstützt das Kompetenzzentrum mit rund 4,5 Millionen Euro. Weitere Informationen hierzu sind auf den Webseiten der Stadt Bottrop und des NRW-Wirtschaftsministeriums zu finden.

Der geplante Strukturwandel in der Emscher-Lippe-Region wird im Rahmen des „Umbau21“ somit weiter auf eine zirkuläre Wertschöpfung ausgerichtet. Die Potenziale, die hierdurch genutzt werden könnten, hat die EPEA Internationale Umweltforschung bereits untersucht und die Ergebnisse in Zusammenarbeit mit Prognos in einer Potenzialanalyse der regionalen Umweltwirtschaft veröffentlicht.

Neben der Potenzialanalyse einer zirkulären Wertschöpfung im Land Nordrhein-Westfalen und der Studie „Luxembourg As A Knowledge Capital And Testing Ground For The Circular Economy“, konnte EPEA auch in der Emscher-Lippe-Region aufzeigen, dass sich die positive Entwicklung hin zu einer zirkulären Wertschöpfung insbesondere auf regionaler Ebene lohnen kann.

Die Pressemitteilung der WiN Emscher Lippe finden sie hier!